Samstag, 28. März 2009

Billigreiseziel London

Nachdem das Pfund nun seit Monaten rapide an Wert eingebüsst hat und sich nur nach knapp oberhalb der türkischen Lira hält, war es Zeit mal wieder nach London zu fahren und den Wochenendeinkauf zu machen. Nachdem die Ryanair sich anbot, aber kurz vor der Buchung nochmal die Preise erhöhte, haben wir uns für Lufthansa von Berlin Tegel nach London-City Airport entschieden. Dies erweis sich als kluge Entscheidung, wie man später noch sehen wird.




Auch das Hotel war sehr günstig, allerdings weder im Stadtzentrum noch in der selben Gegend wie der Flughafen gelegen. Dafür direkt an der U-Bahn-Station North Acton, von wo alle 5min ein Zug auf der "Red Line" in die Innenstadt fährt. Das Frühstück allerdings ist ganz anders als man es erwarten mag, keine Fleisch- oder Fischprodukte, keinerlei Eier, lediglich in mikroskopische Portionen zerteiler Cheddar-Cheese auf dem ebenso wie auf der Butter der Hinweis prangt: "Contains Milk". Nachdem hier gerade mal die Krokusse am Start sind, hat es dort schon Osterglocken und langsam verliere ich den Glaube an das schlechte Londoner Wetter, war doch bei meinem beiden Besuchen das Wetter immer besser als in Deutschland.



Die Sehens- würdigkeiten haben ein seltsames Preisgefüge, sie kosten nämlich entweder gar nichts (wie das British Museum) oder einen gefühlten Wochenlohn. Wir haben uns neben der Tower-Bridge und dem London-Eye (das ist dieses gigantische Riesenrad gegenüner vom Parlament) auch noch London-Dungeon angeschaut und natürlich die Kreditkarten bis zum Anschlag geprügelt. Aufgrund einiger organisatorischer Schwächen und eines Zuges der nicht kam, trafen wir 15 min(!) vor Abflug am London-City-Airport ein und haben uns vor unserem geistigen Auge eigentlich nur noch damit beschäftigt, ob und gegen welche Gebühr man umbuchen kann. Glücklicherweise hat die leicht übergewichtige karibische CheckIn-Mitarbeiterin (die ich auf diesem Wege ganz lieb grüssen möchte) ein Erbarmen gehabt und uns noch mitgenommen.

Hier findet Ihr die Bilder zum London-Trip.

Sonntag, 1. März 2009

Das Richtige Spielzeug wählen


In der heutigen Zeit spielen Kinder mit allen möglichen Sachen, daher ist es wichtig, dass Hersteller auch mal klare Worte finden. Also Kinder (und junggebliebene Erwachsene) denkt dran: Müllbeutel sind kein Spielzeug!

Die Chips werden besser!


Es ist schon länger her, aber endlich ist es mir gelungen das einzuscannen. Die Firma Lorenz Snackworld hat Ihre Theorie, dass Ihre Chrunchips 3mal soviel kosten, wie ein Noname-Produkt, weil sie "nur hochwertige und teure Rohstoffe einsetzen" nun auch mit einer schicken Werbebanderole untermauert. Jeder, der den Preis für eine Liter-Flasche Sonnenblumelöl im LIDL mal checkt und weiss, dass die paar hundert Gramm Chips ja nicht nur aus Öl bestehen, wird schnell merken, dass wahrscheinlich die Banderole teurer war, als der Aufpreis für das Öl. Immerhin taugt sie als praktische Tragelasche. Es wurden wohl in Spandau auch schon Mädels gesehen, die das wie eine Handtasche tragen.

Samstag, 28. Februar 2009

Feiger Anschlag in der Glatzer Straße!


Die Serie von Anschlägen in der Glatzer Straße reißt auch 2009 nicht ab. Damit ist die Glatzer Straße endgültig sicher eine der gefährlichsten Straßen der deutschen Hauptstadt. Bedenkt man, daß die Glatzer Straße nur etwa 100 Meter lang ist, ist das ein trauriger Rekord.

In der Nacht auf den 28.02.2009 haben Unbekannte ein braunblaues Dixi-Klo auf einen arglos geparkten PKW der Marke Volvo gekippt. Dabei entstand erheblicher Sachschaden in Form einer Beule am rechten vorderen Kotflüfel.



Dies ist nicht der erste feige Anschlag in der Glatzer Straße. Bereits im Vorjahr wurde mehrfach der Papierkorb an der Ecke Glatzer Straße/Weserstraße in Brand gesetzt.

Wie wird die deutsche Bundesregierung jetzt reagieren? Die militärische Option fällt wohl zunächst aus. Um die Glatzer Straße rund um die Uhr zu bewachen, wären mindetens 20 Soldaten notwendig. Da aber alle entsprechenden Kräfte im Ausland gebunden sind, kann dies momentan nicht bewältigt werden. Eine komplette Evakuierung des Berliner Stadtbezirks Freidrichshain kommt in der momentan angespannten Finazsituation wohl ebenfalls nicht in Frage. Als wahrscheinlich gilt jedoch ein genrelles Verbot von Dixi-Klos, Mülleimern und Volvos in Friedrichshain.

Sonntag, 15. Februar 2009

Laufen, Fliegen

Heute morgen habe ich das erste Mal beim Lauftraining für den Berliner Firmenlauf mitgemacht. Die Trainingsstrecke entlang der Spree vom Hauptbahnhof über Bellevue und Kanzleramt ist sehr schön und mit der Kondition klappt es besser als erwartet. Danach erstmal frühstücken. Das Bauernfrühstück kam erst nach einer Viertelstunde, weswegen ich viel zu spät am Flughafen war (wie immer). Eigentlich wollten sie mich nicht mehr mitnehmen, stattdessen haben sie mich in Business ubgegradet. Sitze jetzt gerade im Hotelzimmer in der Schönen Aussicht in Bergen-Enkheim. Da Messe in Frankfurt ist, war das ein guter Kompromiss, nah bei Ypsilon, aber trotzdem bezahlbar. Und in der Tat besser als das Ramada beim letzten Mal. Und sogar mit WLAN. Aus dem Fenster blickt man über die ganze Stadt und es ist schon recht dörflich hier.

Ruinen, b-flat

Am Nachmittag die wunderbare Ausstellung "So Weit kein Auge reicht" in der Berlinischen Galerie gesehen und zufälligerweise auch noch genau zur Führung pünktlich gekommen. Grossformatige Fotoabzüge von Plätzen im Nachkriegs-Ostberlin und eine komplette Strasse (Fruchtstrasse, heute Straße der Pariser Kommune) lassen einiges an Erkenntnis zu. Es war sehr viel zerstört und musste folgerichtig neu gebaut werden. Es war aber auch eine ganze Menge noch ziemlich intakt und wurde trotzdem abgerissen und was mich am meisten fasziniert hat, es war auch 1952 schon so, dass alte Stuck-Häuser diese Rauhputz-Kur verpasst bekommen haben. Und es sah sehr danach aus, als sei dies bereits vorher passiert, also ggf. noch während des Krieges. Damals in fast jedem Laden ein Handwerker oder Handel für irgendwas, von wegen Mangelzeit. Traurig zu sehen, was daraus geworden ist.

Abends im b-flat in der Rosenthaler, live auf der Bühne OFRIN, israelische Sängerin mit toller musikalischer Begleitung, mehr Pop als Jazz. Hat mich musikalisch und stimmlich sehr an Feist erinnert.

Samstag, 15. November 2008

wieder fleissig

nachdem ich die obligatorische Herbsterkältung überstanden habe, gibt es auf nizzaallee einen neunen Level, nämlich Länderseiten. Zwei Beispiele sind hier zu finden: USA und Ägypten. Hier gibt es dann auch Informationen zu Währungen, Einwohnerzahlen, Fläche usw. sowie eine Karte und die Flagge des Landes. Langfristiger Plan ist es, dann von den Länderseiten dann auf die jeweiligen Städteseiten zu einem Land zu verlinken. Diese Struktur wird erweiterbar sein, vorstellbar sind auch Seiten je Kontinent, je Fluggesellschaft etc. und dann das alles noch untereinander verknüpft. Die Contentpflege kostet natürlich sehr viel Zeit, so dass das wohl ein bisschen dauern wird.

Sonntag, 28. September 2008

auch wenn die Weltwirtschaft vor die Hunde geht...

...der Ausbau auf meinen Seiten geht planmässig weiter. Heute gab es demnach ein paar mehr Fotos auf berlin-paros.com und es geht weiter mit den Städtebeschreibungen auf nizzaallee.de, neu hinzugekommen heute ist ein Text über Budapest.

Samstag, 13. September 2008

Nun ist er fast weg, der Palast

Seit ich nicht mehr in Mitte arbeite, komme ich nur recht sporadisch Unter den Linden vorbei. Jedes Mal bin ich erstaunt, wie der Palast der Republik aussieht bzw. das, was davon noch übrig ist. Es wird wohl nicht mehr lange dauern und dort ist nur noch ein grosses Loch, dehalb habe ich schnell noch ein paar Fotos gemacht.



Um es ganz kurz zu machen, ich war gegen diesen Abriss. Ich habe als Kind den Palast der Republik besucht und fand es von innen wie von aussen ein beeindruckendes Gebäude. Ich war auch vor 2 Jahren (nach der Asbestsanierung) nochmal drin und war von der Grösse beeindruckt. Viel schlimmer ist aber, dass die Wunde lange brauchen wird um zu verheilen, da die die seltsame Allianz aus altem Westberlinern und noch älteren Preussen-Glorifizieren zwar eine grosse Klappe aber leider kein grosses Portemonaie hat.

Danach waren wir noch im DDR-Museum, was ich an dieser Stelle wegen seines schönen Erlebnischarakters empfehlen kann und mit Get2Card wird das auch ein ziemlich günstiger Spass. Zumindest den in der DDR geborenen gerantiere ich eine Menge lustige Deja Vús, finden sich doch eine Menge Gegenstände und Haushaltsgeräte, die man seit knapp 20 Jahren vielleicht nicht mehr gesehen hat, an die man sich aber noch genauestens erinnert.

Samstag, 30. August 2008

meteorologischer Sommer vorbei

Leider wars das wohl schon wieder mit dem Sommer. Und das, wo ich nach 10 Jahren mal wieder ein eigenes Fahrrad besitze. War gar nicht so leicht, eins zu finden. Sollte natürlich nix neues sein und letztlich viel die Wahl auf ein gutes IFA in ocker. Hat schon jemanden, an dem ich vorbeigerollt bin, zu der schönen Bemerkung veranlasst "Na das ist ja ein richtig geiles hässlisches Gelb."

Nächste Woche erstmal aufs Land, nach Gremmelin, der nächste Teil vom Falitator-Workshop. Habe mit Edith viel Mühe darauf verwendet, die Kollegen zum Thema Qualität zu interviewen. War nicht leicht, denn die meisten wollten nicht vor die Kamera. Haben aber jetzt dann doch eine knappe halbe Stunde Material und wollen morgen schneiden. Viel professioneller macht gerade der Haik sowas ähnliches Die Stimme des Volkes.

Auf nizzaallee.de hat sich auch ewas getan, es gibt jetzt Angebote und Städteseiten, als Beispiel sei hier mal angefügt Kopenhagen.