Sonntag, 15. Februar 2009
Laufen, Fliegen
Heute morgen habe ich das erste Mal beim Lauftraining für den Berliner Firmenlauf mitgemacht. Die Trainingsstrecke entlang der Spree vom Hauptbahnhof über Bellevue und Kanzleramt ist sehr schön und mit der Kondition klappt es besser als erwartet. Danach erstmal frühstücken. Das Bauernfrühstück kam erst nach einer Viertelstunde, weswegen ich viel zu spät am Flughafen war (wie immer). Eigentlich wollten sie mich nicht mehr mitnehmen, stattdessen haben sie mich in Business ubgegradet. Sitze jetzt gerade im Hotelzimmer in der Schönen Aussicht in Bergen-Enkheim. Da Messe in Frankfurt ist, war das ein guter Kompromiss, nah bei Ypsilon, aber trotzdem bezahlbar. Und in der Tat besser als das Ramada beim letzten Mal. Und sogar mit WLAN. Aus dem Fenster blickt man über die ganze Stadt und es ist schon recht dörflich hier.
Ruinen, b-flat
Am Nachmittag die wunderbare Ausstellung "So Weit kein Auge reicht" in der Berlinischen Galerie gesehen und zufälligerweise auch noch genau zur Führung pünktlich gekommen. Grossformatige Fotoabzüge von Plätzen im Nachkriegs-Ostberlin und eine komplette Strasse (Fruchtstrasse, heute Straße der Pariser Kommune) lassen einiges an Erkenntnis zu. Es war sehr viel zerstört und musste folgerichtig neu gebaut werden. Es war aber auch eine ganze Menge noch ziemlich intakt und wurde trotzdem abgerissen und was mich am meisten fasziniert hat, es war auch 1952 schon so, dass alte Stuck-Häuser diese Rauhputz-Kur verpasst bekommen haben. Und es sah sehr danach aus, als sei dies bereits vorher passiert, also ggf. noch während des Krieges. Damals in fast jedem Laden ein Handwerker oder Handel für irgendwas, von wegen Mangelzeit. Traurig zu sehen, was daraus geworden ist.
Abends im b-flat in der Rosenthaler, live auf der Bühne OFRIN, israelische Sängerin mit toller musikalischer Begleitung, mehr Pop als Jazz. Hat mich musikalisch und stimmlich sehr an Feist erinnert.
Abends im b-flat in der Rosenthaler, live auf der Bühne OFRIN, israelische Sängerin mit toller musikalischer Begleitung, mehr Pop als Jazz. Hat mich musikalisch und stimmlich sehr an Feist erinnert.
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So weit kein Auge reicht
Samstag, 15. November 2008
wieder fleissig
nachdem ich die obligatorische Herbsterkältung überstanden habe, gibt es auf nizzaallee einen neunen Level, nämlich Länderseiten. Zwei Beispiele sind hier zu finden: USA und Ägypten. Hier gibt es dann auch Informationen zu Währungen, Einwohnerzahlen, Fläche usw. sowie eine Karte und die Flagge des Landes. Langfristiger Plan ist es, dann von den Länderseiten dann auf die jeweiligen Städteseiten zu einem Land zu verlinken. Diese Struktur wird erweiterbar sein, vorstellbar sind auch Seiten je Kontinent, je Fluggesellschaft etc. und dann das alles noch untereinander verknüpft. Die Contentpflege kostet natürlich sehr viel Zeit, so dass das wohl ein bisschen dauern wird.
Sonntag, 28. September 2008
auch wenn die Weltwirtschaft vor die Hunde geht...
...der Ausbau auf meinen Seiten geht planmässig weiter. Heute gab es demnach ein paar mehr Fotos auf berlin-paros.com und es geht weiter mit den Städtebeschreibungen auf nizzaallee.de, neu hinzugekommen heute ist ein Text über Budapest.
Samstag, 13. September 2008
Nun ist er fast weg, der Palast
Seit ich nicht mehr in Mitte arbeite, komme ich nur recht sporadisch Unter den Linden vorbei. Jedes Mal bin ich erstaunt, wie der Palast der Republik aussieht bzw. das, was davon noch übrig ist. Es wird wohl nicht mehr lange dauern und dort ist nur noch ein grosses Loch, dehalb habe ich schnell noch ein paar Fotos gemacht.

Um es ganz kurz zu machen, ich war gegen diesen Abriss. Ich habe als Kind den Palast der Republik besucht und fand es von innen wie von aussen ein beeindruckendes Gebäude. Ich war auch vor 2 Jahren (nach der Asbestsanierung) nochmal drin und war von der Grösse beeindruckt. Viel schlimmer ist aber, dass die Wunde lange brauchen wird um zu verheilen, da die die seltsame Allianz aus altem Westberlinern und noch älteren Preussen-Glorifizieren zwar eine grosse Klappe aber leider kein grosses Portemonaie hat.
Danach waren wir noch im DDR-Museum, was ich an dieser Stelle wegen seines schönen Erlebnischarakters empfehlen kann und mit Get2Card wird das auch ein ziemlich günstiger Spass. Zumindest den in der DDR geborenen gerantiere ich eine Menge lustige Deja Vús, finden sich doch eine Menge Gegenstände und Haushaltsgeräte, die man seit knapp 20 Jahren vielleicht nicht mehr gesehen hat, an die man sich aber noch genauestens erinnert.
Um es ganz kurz zu machen, ich war gegen diesen Abriss. Ich habe als Kind den Palast der Republik besucht und fand es von innen wie von aussen ein beeindruckendes Gebäude. Ich war auch vor 2 Jahren (nach der Asbestsanierung) nochmal drin und war von der Grösse beeindruckt. Viel schlimmer ist aber, dass die Wunde lange brauchen wird um zu verheilen, da die die seltsame Allianz aus altem Westberlinern und noch älteren Preussen-Glorifizieren zwar eine grosse Klappe aber leider kein grosses Portemonaie hat.
Danach waren wir noch im DDR-Museum, was ich an dieser Stelle wegen seines schönen Erlebnischarakters empfehlen kann und mit Get2Card wird das auch ein ziemlich günstiger Spass. Zumindest den in der DDR geborenen gerantiere ich eine Menge lustige Deja Vús, finden sich doch eine Menge Gegenstände und Haushaltsgeräte, die man seit knapp 20 Jahren vielleicht nicht mehr gesehen hat, an die man sich aber noch genauestens erinnert.
Samstag, 30. August 2008
meteorologischer Sommer vorbei
Leider wars das wohl schon wieder mit dem Sommer. Und das, wo ich nach 10 Jahren mal wieder ein eigenes Fahrrad besitze. War gar nicht so leicht, eins zu finden. Sollte natürlich nix neues sein und letztlich viel die Wahl auf ein gutes IFA in ocker. Hat schon jemanden, an dem ich vorbeigerollt bin, zu der schönen Bemerkung veranlasst "Na das ist ja ein richtig geiles hässlisches Gelb."
Nächste Woche erstmal aufs Land, nach Gremmelin, der nächste Teil vom Falitator-Workshop. Habe mit Edith viel Mühe darauf verwendet, die Kollegen zum Thema Qualität zu interviewen. War nicht leicht, denn die meisten wollten nicht vor die Kamera. Haben aber jetzt dann doch eine knappe halbe Stunde Material und wollen morgen schneiden. Viel professioneller macht gerade der Haik sowas ähnliches Die Stimme des Volkes.
Auf nizzaallee.de hat sich auch ewas getan, es gibt jetzt Angebote und Städteseiten, als Beispiel sei hier mal angefügt Kopenhagen.
Nächste Woche erstmal aufs Land, nach Gremmelin, der nächste Teil vom Falitator-Workshop. Habe mit Edith viel Mühe darauf verwendet, die Kollegen zum Thema Qualität zu interviewen. War nicht leicht, denn die meisten wollten nicht vor die Kamera. Haben aber jetzt dann doch eine knappe halbe Stunde Material und wollen morgen schneiden. Viel professioneller macht gerade der Haik sowas ähnliches Die Stimme des Volkes.
Auf nizzaallee.de hat sich auch ewas getan, es gibt jetzt Angebote und Städteseiten, als Beispiel sei hier mal angefügt Kopenhagen.
Sonntag, 3. August 2008
Rügen Album komplett
Dank der neuen Kamera hat man jetzt immer ne Menge Fotos. Diesmal über 400 in 12 Tagen. Ich habe ein paar ausgesucht und in folgendem Picasa-Album veröffentlicht:
Rügen und Stralsund Juli 2008
Rügen und Stralsund Juli 2008
Sonntag, 20. Juli 2008
Ruegen Tag 1

Endlich Urlaub... Im Verleich zu früher kommt man jetzt sehr schnell nach Rügen. Die Prenzlauer Autobahn ist glatt wie ein Babypopo und keine Abfolge von Betonplatten aus dem Dritten Reich mehr. Sie geht nahtlos in die neue Küstenautobahn A20 über und das kleine Stück 96 ist ebenfalls hervorragend ausgebaut. Zum ersten Mal sind wir über die neue Rügendammbrücke gefahren, die ich beim letzen Besuch noch von unten und im Bau bestaunt habe.
Daniela und ich haben Quatier in Garz bezogen, viel Platz und eine Ansammlung von Geschmacklosigkeiten der letzen 30 Jahre, aber auch bei Regen kein Gefängnis. Donnerstag, also in 4 Tagen soll es warm werden. Heute ein erster Spaziergang von Lauterbach aus die Boddenküste entlang. Viel Natur, eine Menge Nacktschnecken, ein Klettergerüst aus vergangenen Zeiten und ein Angelsteg der gesichert ist wie die innerkoreanische Grenze. Die Allee wie ein grüner Tunnel, die weissen Häuser am Zirkus von Puttbus und sogar ein Reh, das sich willig fotografieren lässt.
Sonntag, 13. Juli 2008
Multitasking
Während ich darüber nachdachte, das ich doch mal wieder etwas ins Blog schreiben sollte, wollte ich mir einen Kaffee kochen. Nun besitze ich keine Kaffeemaschine (was auch gut so ist) sondern benutze die IKEA Version einer "bodum-Runterdrückkanne" (falls hier jemand den korrekten Ausdruck kennt, sind Kommentare hochwillkommen). Das heisst, man muss immer erstmal warten, bis das Wasser im Wassekocher kocht. Ich bin ein ungeduldiger Mensch, also nutze ich diese Zeit gern. Entweder fange ich an Blumen zu giessen oder ich fange an etwas zu putzen oder ich fange an zu bügeln usw. Leider fange ich immer nur an, weil ja das Wasser eben doch erstaunlich schnell kocht. Dann ensteht sofort ein Dilemma: zurück zum Wasser und alles stehen und liegen lassen oder erstmal die andere Sache zu Ende machen. Häufig entscheide ich mich für das zweite, was allerdings zur Folge hat, dass ich das Wasser dann erneut auch Temperatur bringen muss, manchmal sogar ein drittes Mal...
Heute jedenfalls wollte ich wieder Kaffee kochen, dabei fiel mir ein Rest Nudeln von gestern abend ins Auge. Also fing ich parallel an, eine Pfanne mit Olivenöl zu erhitzen. Als dann dann das Wasser kochte, bemerkte ich das ich viel zu viel heisses Wasser habe und überlegte was ich damit anfangen könnte (man ist ja seit der Energiekrise so derart sensibilisiert) Also beschloss ich, damit mein Spülbecken in der Küche ein wenig auszuscheuern. Während dessen habe ich dann wohl vermutlich eine Flasche Traubenkernöl (die ich schon eine Ewigkeit bessen habe und nie wegschmeissen wollte, weil sie so teuer war, aber auch nie geöffnet habe) ein wenig verrückt.
Als ich dann mit Putzen fertig war, hatte sich das Öl bereits soweit erhitzt, dass es zu dampfen begann und kurz vor dem Flammpunkt war. Die Nudeln sind dann auch sehr kross geworden. Da ich mich, wann immer es Sossen gibt, ordentlich bekleckere, habe ich mir ein Stück Küchenrolle um dem Hals gehängt. Half aber nicht, denn die Nudel mit Tomatensauce landete stattdessen auf der Hose (die ich gerade ca. eine Stunde vorher frisch angezogen hatte), weil ich ja nebenher auch noch etwas für dieses Blog schreiben wollte.
Als ich dann darüber nachdachte, jetzt schnell in die Küche zu gehen und den Fleck rauszureiben, hörte ich einen lauten Knall. Der Schleuderwaschgang der parallel im Bad arbeitenden Waschmaschine hatte wohl dafür gesorgt, dass die evtl. von mir vorhin leicht verschobene Traubenölflasche den Abgang gemacht hat und unter lautem Getöse auf dem Küchenfussboden zerschellt ist.
Im Grunde müsste ich nun also erst das Öl aufwischen bevor ich mich der Hose zuwenden konnte, während drüben mein angebranntes Essen kalt wurde...
So, nachdem ich nun auch diesen Beitrag komplettiert habe, denke ich doch, ich habe mir einen Kaffee verdient. Sollte nochmal jemand ernsthaft behaupten Multitasking sei ein Segen, dann lade ich ihn gern mal einen Tag hierher ein. Ich überlasse das Multitasking getrost den Frauen, ich hab davon - ohne es zu wollen - immer viel mehr als mir lieb ist.
Heute jedenfalls wollte ich wieder Kaffee kochen, dabei fiel mir ein Rest Nudeln von gestern abend ins Auge. Also fing ich parallel an, eine Pfanne mit Olivenöl zu erhitzen. Als dann dann das Wasser kochte, bemerkte ich das ich viel zu viel heisses Wasser habe und überlegte was ich damit anfangen könnte (man ist ja seit der Energiekrise so derart sensibilisiert) Also beschloss ich, damit mein Spülbecken in der Küche ein wenig auszuscheuern. Während dessen habe ich dann wohl vermutlich eine Flasche Traubenkernöl (die ich schon eine Ewigkeit bessen habe und nie wegschmeissen wollte, weil sie so teuer war, aber auch nie geöffnet habe) ein wenig verrückt.
Als ich dann mit Putzen fertig war, hatte sich das Öl bereits soweit erhitzt, dass es zu dampfen begann und kurz vor dem Flammpunkt war. Die Nudeln sind dann auch sehr kross geworden. Da ich mich, wann immer es Sossen gibt, ordentlich bekleckere, habe ich mir ein Stück Küchenrolle um dem Hals gehängt. Half aber nicht, denn die Nudel mit Tomatensauce landete stattdessen auf der Hose (die ich gerade ca. eine Stunde vorher frisch angezogen hatte), weil ich ja nebenher auch noch etwas für dieses Blog schreiben wollte.
Als ich dann darüber nachdachte, jetzt schnell in die Küche zu gehen und den Fleck rauszureiben, hörte ich einen lauten Knall. Der Schleuderwaschgang der parallel im Bad arbeitenden Waschmaschine hatte wohl dafür gesorgt, dass die evtl. von mir vorhin leicht verschobene Traubenölflasche den Abgang gemacht hat und unter lautem Getöse auf dem Küchenfussboden zerschellt ist.
Im Grunde müsste ich nun also erst das Öl aufwischen bevor ich mich der Hose zuwenden konnte, während drüben mein angebranntes Essen kalt wurde...
So, nachdem ich nun auch diesen Beitrag komplettiert habe, denke ich doch, ich habe mir einen Kaffee verdient. Sollte nochmal jemand ernsthaft behaupten Multitasking sei ein Segen, dann lade ich ihn gern mal einen Tag hierher ein. Ich überlasse das Multitasking getrost den Frauen, ich hab davon - ohne es zu wollen - immer viel mehr als mir lieb ist.
Montag, 12. Mai 2008
Travel Map updated
Vielleicht haben es diejenigen, die mal ganz nach unten gescrollt haben schon gesehen, ich habe vor einiger Zeit eine tripadvisor.com travel map hinzugefügt. Hier kann man sehr schön auf google maps Technologie basierend, die Orte eintragen, an denen man schon war bzw. wo man als nächstes hinfährt. Das Ganze ist ein Feature, dass ich auf facebook gefunden habe, mein Profil dort findet Ihr übrigens unter diesem Link, Ihr müsst Euch aber zunächst anmelden, um alle Funktionen dort nutzen zu können. tripadvisor bietet im Übrigen noch mindestens eine weitere tolle Funktion, nämlich einen Hotelpreisvergleich auf fast allen namhaften Anbietern, es wird hier allerdings nicht in einer Oberfläche zusammengefasst, sondern man wird nacheinander per Deeplink auf die verschiedenen Anbieter geleitet (booking.com, expedia.de etc.) und kann sich dort jeweils auch nach Alternativen numsehen.
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